Den eigenen Style finden: 8 Tipps und Tricks für deinen Look

Du bewunderst die Fashionistas auf Instagram, Pinterest oder in stylischen Magazinen, und würdest gerne selber einen coolen Style haben – weißt aber nicht, wie du den finden sollst? Dann findest du im heutigen Beitrag einige Tipps und Tricks, mit denen du ganz leicht zu deinem eigenen Look gelangen kannst!

Ein guter Style ist mehr als nur ein hübsches Outfit und erzählt meist deine Geschichte. Aber wie kannst du deine eigene Story und dich selbst durch deinen individuellen Style nach außen präsentieren? Um zu deinem ganz eigenen Look zu finden, solltest du dir diese folgenden 8 Fragen selbst beantworten:

1. Was ist dein Erkennungsmerkmal?

Was ist dein Markenzeichen, deine „Signature“, an der dich jeder erkennen soll? Dein eigener Style sollte einen Wiedererkennungswert haben, an dem man dich schon vom weiten erkennt. Möchtest du diejenige sein, die immer mit roten Lippen zu sehen ist? Oder möchtest du an deiner markanten Silhouette zu erkennen sein? Vielleicht bist du auch die Person, die man nur in Schwarz antrifft? Was auch immer dein „USP“ (Unique Selling Point) sein soll: Wähle einen Aspekt an deinem Aussehen, den du gerne mit einem immer wiederkehrenden Thema hervorheben möchtest. Was uns schon zum zweiten Tipp bringt:

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2. Welche Vorzüge möchtest du betonen?

Was magst du an deinem Körper besonders gern? Möglicherweise liebst du deine langen Beine, deine breiten Hüften oder Schultern. Wähle Kleidungsstücke, die deine liebsten Stellen noch mehr zum Vorschein bringen. Zum Beispiel: Liebst du deine schmale Taille, dann wähle High Waist Hosen oder Röcke, die in der Taille sitzen, sowie Crop Tops, die auf Nabelhöhe aufhören.

Bei diesem Punkt geht es gar nicht einmal so sehr darum, eine Balance herzustellen oder ein Ungleichgewicht auszugleichen. Vielmehr solltest du mit deinem individuellen Look die Chance ergreifen, den Fokus auf deine Vorzüge zu lenken, gerade weil sie deinen Körper zu etwas Besonderem machen. Wenn du also den Eindruck von 2 Meter langen Beinen vermitteln möchtest, indem du spitze, hohe Schuhe und taillierte Skinny Jeans trägst, dann nur zu!

3. Was schätzt du am Style deiner Idole?

Gibt es Schauspieler*innen, Musiker*innen oder Künstler*innen, zu denen du stiltechnisch aufblickst? Oder ist es gar eine Person, die dir persönlich nahe steht, deren Stil dich fesselt? Lass dich von ihrem Look inspirieren. Ich zum Beispiel liebe die minimalistische, feminine Eleganz von Audrey Hepburn, aber auch die abgerockte, lässige und sexy Sportlichkeit einer Kate Moss. Sammle Inspiration von deinen liebsten Idolen und schrecke auch nicht davor zurück, Outfits deiner Vorbilder einfach mal nachzustylen! Damit bekommst du schnell ein Gefühl dafür, in welcher Art von Looks du dich wohl fühlst und kannst von hier aus deinen eigenen Style entwickeln.

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4. Welche Filme inspirieren dich?

Um deinen eigenen Style zu finden, kannst du dich auch von deinen Lieblingsfilmen und auch Serien inspirieren lassen. Dabei können die Location, in der der Film stattfindet, das Jahrzehnt, die Stimmung oder eben auch die Outfits der Protagonist*innen als Inspiration dienen. Filme, die in den 70ern stattfinden, frischen bei mir zum Beispiel immer wieder vom neuen meine Liebe für Boho-Styles, Schlaghosen und natürliche Farbtöne aus. Und wer hat sich nach „Der Teufel trägt Prada“ nicht wie eine Parisienne gekleidet? Auch hier gilt: Probieren geht über studieren. Teste dich durch Film-inspirierte Looks und schaue, was davon dir auch längerfristig gefallen könnte.

5. Wie beeinflusst deine Lieblingsmusik deinen Look?

Musik hatte vor allem für mich als Teenager einen großen Einfluss auf meinen Style. Ich mochte Punk-, Rock- und Indiemusik und lief dementsprechend am liebsten mit engen, zerrissenen Jeans, Nietengürteln und schwarzem Kajalstift um die Augen herum. Dieser „edgy“ Look hat auch heute noch einen besonderen Platz in meinem Herzen und findet durch kleinere Elemente wie schwarzes Leder und schwere Boots immer wieder Einzug in meine Outfits.

Welche Musik bewegt dich am meisten, und wie kannst du diesen Einfluss in deinen Look übertragen? Vielleicht stehst du auf Techno und bist deswegen zu sportlich-schillernden Looks hingezogen. Oder bist du eher ein R’n’B Babe und magst darum lieber casual Streetstyles mit Oversized Jacken und viel Denim? Lass dich von der Musik leiten und Elemente davon in deinen Style einfließen.

6. Hast du in letzter Zeit mal eine Ausstellung besucht?

Diese Quelle der Style-Inspiration scheint etwas altmodisch zu sein, aber Kunstausstellungen können einem überraschend viele Impulse für den eigenen Stil geben. Ich habe beispielsweise vor einigen Jahren eine Fast Fashion Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg besucht, die meine Sicht auf Mode komplett auf den Kopf gestellt hat. Dort wurden mir einige schlagkräftige Argumente für nachhaltigere Mode in Form einer ganzen Veranstaltung präsentiert. Es ist auch nicht unüblich, dass es dedizierte Ausstellungen zu einzelnen Designern gibt. Aber nicht nur Mode-Ausstellungen können sich auf deinen Style auswirken. Du wirst dich wundern, bei welchen Ausstellungs-Themen du einen unerwarteten Kreativitäts-Schub spüren wirst, durch den du neue Kombinationen deiner Klamotten ausprobieren wirst!

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7. Welche Looks hast du dir auf Pinterest gemerkt?

Natürlich ist auch das Internet eine grandiose Quelle der Inspiration für deinen Style. Erste Anlaufstelle für mich ist dabei immer Pinterest. Denn diese Bilder-Suchmaschine spuckt einem wirklich jeden erdenklichen Look aus, den man sich nur wünschen kann. Egal, ob du nach „Dark Academia Style“ oder „Y2K Fashion“ suchst: Du wirst hunderte, tausende Fotos finden, die dir als Inspiration für deinen eigenen Style dienen werden. Seziere dabei die Outfits, die auf deinen Pinnwänden landen; Welche Details haben dir so gut gefallen, dass du gerade diesen Look gepinnt hast? Das sind Elemente, die du auch in deiner eigenen Garderobe ausprobieren solltest.

8. Lass dich immer wieder inspirieren

Das ist weniger eine Frage, sondern mehr eine Feststellung; Dein persönlicher Stil wird wahrscheinlich nie wirklich „fertig“ werden. Mit neuen Einflüssen aus deinem Umfeld und der Kultur wirst du auch deinen Style immer wieder vom Neuen erfinden – und das ist eine sehr gute Sache! Denn Jahr um Jahr immer gleich auszuschauen hat weniger mit persönlichem Stil und mehr mit Eingefahrenheit zu tun. Dass du offen für neuen Input in deiner Garderobe bist macht dich umgedreht auch nicht zum Trendjäger. Vielmehr entwickelst du dich und deinen Stil somit immer weiter und kannst dir trotz neuer Trends immer treu bleiben.

Du möchtest mehr Tipps für deinen Style? In diesem Beitrag findest du heraus, wie du in 4 Schritten die perfekte Garderobe erstellst!

Was sind für dich die besten Quellen der Style-Inspiration? Verrate es mir gerne in den Kommentaren!

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