Styling: So trägst du Culottes auch im Winter

Die Culotte gehört schon seit einigen Jahren zum Trend-Repertoire vieler Fashionistas. Sie ist lässig geschnitten und aus einem wunderbar weichen Stoff, der die Beine umspielt. Endlich mal eine Hose, die nicht knalleng am Bein sitzt – perfekt für den Sommer. Aber kann man das sommerliche Kleidungsstück auch wintertauglich machen? Das verrate ich dir im heutigen Beitrag!

Ich finde es super, wenn man seine Kleidungsstücke das gesamte Jahr über tragen kann. Wenn man sie zu all den anderen Sachen in der Garderobe kombinieren kann, werden sie zu echten Basics, die nicht mehr aus deinem Kleiderschrank wegzudenken sind. Mit den meisten Kleidungsstücken wie Jeans und T-Shirts klappt das ganz gut; Sie lassen sich im Sommer und im Winter hervorragend kombinieren. Doch was ist mit speziellen Teilen wie der Culotte? Die weit geschnittene Hose mit 7/8-Länge macht sich im Frühjahr und Sommer zwar gut, passt aber nicht zu kälteren Temperaturen, oder?

Ich denke schon, wenn man weiß, wie man den Rest des Outfits dem Wetter entsprechend anpasst. Hier kommen meine Tipps, wie du deine Culotte auch im Winter tragen kannst:

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So bleibt’s untenherum warm

Auch, wenn die Culotte nur bis zur Wade geht, müssen die Beine nicht nackt bleiben. Ich habe für meine Fotos einfach eine hautfarbene Nylonstrumpfhose angezogen, um die Haut etwas vor der kalten Winterluft zu schützen. Je nachdem, ob deine Culotte aus einem etwas dickerem und dunkleren Stoff ist, kann aber auch eine dunkle Wollstrumpfhose gut dazu passen.

Die Schuhe sollten geschlossen sein und eine möglichst dicke Sohle haben. Meine Loafers sind schon fast etwas kühl für den Winter, aber hier in Norddeutschland haben wir selten Temperaturen unter null Grad. In kälteren Regionen sind Stiefeletten zur Culotte im Winter deshalb eine gute Wahl. Und wer es gerne außergewöhnlich mag, trägt auch Stiefel mit hohem Schaft zu der Hose. So ist das Bein an keiner Stelle frei, sondern es entsteht ein geschlossener Übergang von Hose zum Schuh. Sind die Farben von Hose und Schuhen ähnlich, entsteht dadurch ein sehr eleganter Look.

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Obenherum gut eingepackt

Das Zauberwort lautet: Zwiebellook! Gerade im Winter, wo man zwar manchmal etwas Zeit draußen verbringen muss, aber dann in beheizten Innenräumen verweilt, ist es von Vorteil auf Lagen zu setzen, die man nach Bedarf an- und wieder ausziehen kann. Außerdem sorgen die dünnen Luftschichten zwischen den jeweiligen Kleidungsstücken dafür, dass der Körper gut isoliert ist. So bleibt’s schön warm! Darum empfiehlt es sich an besonders kalten Tagen, einen Body zu tragen, der zwischen der Culotte und dem Oberteil keine freie Haut lässt. Besonders schön gefällt mir persönlich die langärmlige Variante mit hohem Kragen. Sehr schön sieht es dann aus, wenn man darüber einen groben Strickpulli in Übergröße anzieht.

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Und was trägt man drüber?

Ein lässig geschnittener Mantel, der locker um die Taille sitzt und von der Länge her bis kurz unter das Knie reicht, schmeichelt der Culotte. So flattert das Hosenbein unter dem Mantelsaum hervor, und die gesamte Silhouette des Körpers sieht ausgewogen aus. Auch gut: Eine kurz geschnittene Jacke, die maximal bis zur Hüfte reicht. Hier muss man nur auf das eigene Befinden schauen, ob die kurze Variante einem im Winter dann nicht doch zu kalt ist. Ein großer, kuscheliger Schal macht den Look in jedem Fall komplett und sorgt für die Extraportion Wärme. So kann die Culotte dann auch im Winter glänzen!

Wie trägst du deine Culotte am liebsten?

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