Titelbild mit Sabine Kowalski von Sustylery und den 7 Buchtiteln, die im Beitrag präsentiert werden

7 Bücher, die mein Leben verändert haben (und warum du sie auch lesen solltest)

Es gibt nicht viele Bücher, die deine gesamte Perspektive verändern. Aber es gibt sie. Welche Bücher das für mich waren, verrate ich dir hier.

Vor einigen Jahren lag ich mit mir selbst ziemlich im Clinch. Ich mochte die Person, die ich war, nicht besonders: sie hat sich oft als Opfer ihrer Umstände gesehen, war neidisch auf den Erfolg anderer und ist in Konflikten entweder direkt explodiert oder hat sich komplett abgeschottet. Für mich war klar, dass ich so nicht weitermachen wollte. Also habe ich mich an die Quelle des Wissens gewandt, die ich aus meiner „Schulzeit“ kannte: Bücher. Seit meinem Studium hatte ich da schön länger keins mehr aufgeschlagen (wer jahrelang für Seminare viel lesen musste, kann das nachvollziehen). Aber die unten stehenden Titel haben in mir nicht nur wieder die Leselust entfacht. Sondern auch den Spaß daran, mich selbst weiterzuentwickeln, und auch nach der schulischen Ausbildung weiter dazuzulernen.

Wenn du auch neue Strategien für deinen Alltag, bessere Gewohnheiten oder neue Denkmuster erkunden willst, dann solltest du dir diese Bücher mal ansehen:

1. „Mindset“ von Carol Dweck

"Mindset" von Carol Dweck

Deutscher Titel: „Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt“*

Das Einsteigerbuch, wenn es ums Umdenken geht. Das Buch erklärt, wie unser Selbstbild unsere persönliche Entwicklung beeinflusst. Carol Dweck unterscheidet zwischen einem „Fixed Mindset“ (Fixierte Denkweise) und einem „Growth Mindset“ (Wachstums-Denkweise): Beim ersteren glauben Menschen, dass man mit Talent geboren sein muss, um wirklich gut in etwas zu sein. Beim Zweiteren hingegen ist man der Überzeugung, dass man durchaus dazu lernen und wachsen kann. Menschen mit Growth Mindset können nachweislich besser mit Fehlern, Kritik und Herausforderungen umgehen. Menschen mit fixierter Denkweise hingegen vermeiden Risiken, Kritik und Herausforderungen, weil sie Angst haben, schlecht dazustehen. Außerdem wird beleuchtet, wie auch die positive (oder auch negative) Bestärkung im Außen dafür sorgen kann, dass man eher die eine oder andere Denkweise entwickelt.

Du solltest dieses Buch lesen, wenn: 

  • Du deinen Umgang mit Fehlern positiv verändern möchtest
  • Du „Unfähigkeit“ lieber als Potenzial verstehen möchtest („Ich kann das noch nicht“)
  • Du mehr Selbstvertrauen entwickeln willst, indem du dich häufiger aus deiner Komfort-Zone traust.

2. „The 7 Habits of Highly Effective People“ von Stephen R. Covey

"The 7 Habits of Highly Effective People" von Stephen R. Covey

Deutscher Titel: „Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg“*

Lasst euch von dem furchtbar hässlichen Cover nicht täuschen. Dieses Buch ist Gold wert und hat mein Leben wahrlich verändert: Meinen Blick auf meine eigenen Fähigkeiten, auf meine Beziehungen, auf all das, was ich selbst in meinem Leben in der Hand habe. Stephen Covey führt einen durch sieben unterschiedliche Lektionen, die auch nach der Ersterscheinung in 1989 heute immer noch Bestand haben (wenn auch der Text typisch-amerikanisch dieselben Erkenntnisse zu gerne öfter wiederholt). Nachdem du das Buch gelesen hast, denkst du nicht mehr „Wie schaffe ich noch mehr?“, sondern: „Warum tue ich, was ich mache – und ist das überhaupt das Richtige für mich?“.

Du solltest dieses Buch lesen, wenn:

  • Du aktuell das Gefühl hast, dein Leben sei fremdbestimmt
  • Du deinen Wert nicht mehr nur von deiner Produktivität abhängig machen willst
  • Du den Umgang mit deinen Mitmenschen wertvoller gestalten willst.

3. „Essentialism: The Disciplined Pursuit of Less“ von Greg McKeown

"Essentialism: The Disciplined Pursuit of Less" von Greg McKeown

Deutscher Titel: „Essentialismus: Die konsequente Suche nach Weniger. Ein neuer Minimalismus erobert die Welt“*

Dieses Buch ist extrem wertvoll für Menschen, die sich permanent beschäftigt fühlen. Denn zwischen Familie, Freunden, Job, Hobbies und Freizeit fällt es manchmal schwer, zu entscheiden, was gerade jetzt am wichtigsten wäre. Dabei ist die Frage gar nicht unbedingt immer: „Wie schaffe ich alles?“, sondern eher: „Ist das wirklich alles gleich wichtig?“. Spoiler: Ist es nicht! Und insbesondere, wenn du jemand bist, die gerne persönliche Projekte umsetzen möchte, kann dieses Buch hilfreich sein. Denn es liefert die Erkenntnis: Wenn man immer versucht, zur selben Zeit in 20 verschiedene Richtungen zu laufen, kommt man am Ende trotzdem nicht vom Fleck. Wer sich aber auf ein klares Ergebnis fokussiert, kann in kurzer Zeit sehr weit kommen.

Du solltest dieses Buch lesen, wenn:

  • Du dazu neigst, bei vielen Verpflichtungen zuzusagen
  • Du dich immer beschäftigt fühlst, und am Ende trotzdem nicht weißt, was du eigentlich geschafft hast
  • Du knallhart unwichtige Dinge aus deinem Leben streichen willst.

4. „Atomic Habits“ von James Clear

"Atomic Habits" von James Clear

Deutscher Titel: „Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung“*

Dieses Buch habe ich schon so oft weiterempfohlen, sowohl privat, als auch in meinen YouTube-Videos! James Clear erklärt hier auf verständliche Weise, warum Menschen gute Vorsätze nicht dauerhaft umsetzen, und wie man es trotzdem schaffen kann. Denn es liegt nicht daran, dass du zu faul oder zu undiszipliniert bist. Sondern es fehlen dir einfach nur die Systeme, die es dir im Alltag erleichtern, die richtigen Entscheidungen für deine Ziele zu treffen. Sei es das Abnehmen, Aufhören zu Rauchen oder das Vorantreiben eines persönlichen Projekts: Die von James Clear aufgezeigten Veränderungen in deinen Gewohnheiten kannst du auf so gut wie jeden Bereich deines Lebens anwenden. Das Buch zeigt dir, dass du mit den kleinsten Veränderungen jeden Tag deinem gewünschten Ergebnis ein Stückchen näher kommen kannst.

Du solltest dieses Buch lesen, wenn:

  • Du dir Vorwürfe machst, dass du deine Vorsätze mal wieder nicht eingehalten hast
  • Du dir Veränderungen wünschst, die auch nachhaltig wirken
  • Du dir praktische Tipps für die Umsetzung besserer Gewohnheiten wünscht.

5. „Everything is Figureoutable“ von Marie Forleo

"Everything is Figureoutable" von Marie Forleo

Nur auf Englisch verfügbar: „Everything is Figureoutable“*

Hast du auch schon mal gedacht: „Ich bin nicht bereit.“, „Ich weiß nicht, wie das geht.“ oder „Das klappt bei anderen, aber nicht bei mir.“? Dann ist dieses Buch der Tritt in den Hintern, den du brauchst! Marie Forleo macht dir klar, dass jedes Problem lösbar ist. Denn was uns meistens auf unserem Weg zu unseren Zielen wirklich aufhält, sind gar nicht so sehr die sachlichen Herausforderungen oder mangelnde Fähigkeiten, sondern mentale Blockaden. Dabei sind Probleme keine Sackgassen auf deiner Reise, sondern vielmehr Rätsel, die gelöst werden wollen, damit du endlich an deinem gewünschten Ziel ankommst.

Du solltest dieses Buch lesen, wenn:

  • du mal jemanden brauchst, der dir Motivation und „Mach endlich“-Energie gibt
  • du dazu tendierst, deine Handlungen lange zu zerdenken
  • du lernen möchtest, wie du Probleme anders angehen kannst als bisher.

6. „Brave, Not Perfect“ von Reshima Saujani

"Brave, Not Perfect" von Reshima Saujani

Deutscher Titel: „Mutig, nicht perfekt“*

Dieses Buch habe ich auch schon in meinem Buchklub beim Wichteln weiterverschenkt, weil ich es so toll finde. Reshima Saujani erklärt sehr eindrücklich, wie stark insbesondere Frauen schon von kleinauf darauf konditioniert werden, Fehler zu vermeiden. Was das mit uns macht? Wir trauen uns kaum, Experimente zu wagen, laut zu sein, Fehler zu machen. Das Buch aber plädiert für Mut statt Perfektion. Denn nur, wer die eigenen Ideen auch in die Umsetzung bringt, kann Selbstvertrauen durch Erfahrungswerte erlangen und baut Schritt für Schritt die Angst vor der eigenen Sichtbarkeit ab.

Du solltest dieses Buch lesen, wenn:

  • Du dich selbst als „Overthinker“ oder Perfektionist bezeichnest
  • Du dich regelmäßig darüber ärgerst, in gewissen Situationen mal wieder nichts gesagt zu haben
  • Du ohne Angst deinen Potentialen nachgehen möchtest.

7. „The Psychology of Money“ von Morgan Housel

"The Psychology of Money" von Morgan Housel

Deutscher Titel: „Über die Psychologie des Geldes: Zeitlose Lektionen über Reichtum, Gier und Glück“*

Neben den Büchern zur Persönlichkeitsentwicklung wollte ich euch auch noch einen Titel über Finanzen empfehlen. Wobei es hier weniger darum geht, wie du dein Geld anlegen sollst oder was die besten Spartipps sind. Vielmehr zeigt Morgan Housel, wie unsere Gefühle und verinnerlichte Denkweisen sich auf unseren Umgang mit Geld auswirken. Denn finanzielle Entscheidungen sind selten rein rational. Vielmehr lassen wir uns von unseren Emotionen, Ängsten, dem Wunsch nach Zugehörigkeit oder Status zum Kauf verleiten. Dieses Buch zeigt dir, dass ein guter Umgang mit Geld weniger mit Intelligenz zu tun, als du denkst. Stattdessen sind (vernünftigen) Verhaltensweisen der Schlüssel zu einem wohlhabenderen Leben.

Du solltest dieses Buch lesen, wenn:

  • du gerne sparsamer leben würdest, dir das aber nur schwer gelingt
  • deine Glaubenssätze über Geld dich einschränken
  • du verstehen willst, welche Trigger bei dir zu Kaufimpulsen führen könnten.

Welchen Buchtitel würdest du als erstes lesen? Verrate es mir gerne in den Kommentaren! 

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links.


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