Dein Warenkorb ist gerade leer!

Stylisch und warm durch den Winter: Tipps für deine Winter-Outfits
Auch, wenn Weihnachten und Silvester hinter uns liegen: Der Winter wird uns noch einige Wochen begleiten. Für alle, die in der Kälte schick aussehen wollen ohne zu frieren, habe ich einige smarte Styling-Tipps für eure Winter-Outfits zusammengestellt.
Tipp 1: Zwiebellook für mehr Wärme
Wir alle tragen ihn im Winter: den Zwiebellook! Wenn man mehrere Kleidungsstücke übereinander trägt, speichert man zwischen diesen Schichten immer auch etwas Luft. Diese sorgt wie eine Isolation dafür, dass dir warm bleibt.
Damit dein Lagenlook auch wirklich so wirkt wie er soll, dürfen die Schichten weder zu eng aneinander liegen, noch zu weit fallen. Sind die Lagen zu eng, gibt es keine Möglichkeit, Luft zwischen den Schichten zu speichern. Somit ginge auch der isolierende Effekt verloren. Je näher eine Kleidungsschicht an deiner Haut ist, desto enger kann sie sein (deswegen ist Thermowäsche häufig eng anliegend, siehe Tipp 2). Je weiter „draußen“ die Schicht allerdings ist, desto weiter kann sie fallen.
Wenn die Lagen wiederum zu weit fallen, weht dir die kalte Luft trotz aller Schichten ungehindert unter die Kleidung. Die Kleidungsstücke sollten also auch „in sich geschlossen“ sein. Das erreichst du, indem du zum Beispiel ein Longsleeve-Top in die Strumpfhose steckst, und darüber eine Jeans trägst, in der wiederum eine Bluse steckt.
Tipp 2: Thermowäsche als wärmende Schicht
Thermowäsche ist für den Lagenlook ein echter Gamechanger. Denn diese ist oft sehr dünn gearbeitet und lässt sich klasse als unterste Schicht tragen, ohne optisch zu sehr aufzutragen. Das ist insbesondere dann besonders praktisch, wenn weil darüber auch “schickere” Sachen anziehen möchte, ohne zu frieren. Wer in Thermowäsche investieren möchte, sollte primär nach Teilen aus Merinowolle Ausschau halten, denn diese hat natürliche antibakterielle Eigenschaften und verhindert somit Geruchsbildung. Wer sein Geld nicht gerade in dieser Kategorie ausgeben möchte, kann als Life-Hack auch einfach Strumpfhosen mit Laufmaschen zumindest den Winter über aufzubewahren. Diese kann man nämlich super unter Jeans und Stoffhosen als “lange Unterhose” tragen.

Tipp 3: Röcke und Kleider im Winter tragen
Wer im Winter nicht auf Röcke und Kleider nicht verzichten will, sollte sich auch hier Thermo-Strumpfhosen* zu Nutze machen. Anders als normale Strumpfhosen sind diese gefüttert, und es gibt sie auch in unterschiedlichen Farben. Wer Feinstrumpfhosen eigentlich bevorzugt, kann stattdessen die gefütterten Strumpfhosen* kaufen; hier gibt es Modelle, die von außen aussehen als wären sie dünn, haben innen aber eine wärmende, hautfarbene Schicht.
Ich finde es außerdem hilfreich, zusätzlich unter einem Rock noch eine dünne Radlerhose anzuziehen, da im Schritt die kalte Winterluft auf jeden Fall ausgesperrt werden sollte. Auch ein 2. Paar Socken über der Strumpfhose ist im Winter ein Musthave. Extra-Punkte gibt es, wenn diese farblich auf das restliche Outfit abgestimmt sind und ein bisschen über dem Schuh hervorschauen. Einen ähnlichen Look gibt es aber auch mit Wadenwärmern.
Tipp 4: Vom Zwiebel- zum stylischen Lagenlook
Wer im Zwiebellook unterwegs ist, fühlt sich im Winter auch irgendwann selbst wie eine. Aber wie kann man die Lagen auch so stylen, dass man nicht wie wandelnder Ball aus Textilien aussieht? Mache dir die verschiedenen Texturen und Längen deiner Lagen zunutze! Denn die unterschiedlichen Schichten eignen sich hervorragend, um damit den Blick zu führen und ein Outfit interessanter zu gestalten.
Das kann bereits ein Hemdskragen oder -Ärmel sein, der unter dem Pullover hervorschaut, oder ein dünnes Rollkragen-Longsleeve unter einer Bluse. Man kann auch mal außergewöhnliche Kombinationen austesten. Zum Beispiel, indem man “sommerliche” Teile mit Spaghettiträgern über einem langärmligen Oberteil kombiniert, oder ein Frühlingskleid mit Strumpfhose und einem kuscheligen Cardigan winterfest macht. Wickelkleider können außerdem ganz leicht zu einer langen Weste umfunktioniert werden. Und warum bringen wir nicht einfach wieder Röcke über den Jeans als Trend-Styling zurück?
Tipp 5: Mit XXL-Silhouetten im Winter punkten
Wie gesagt, ist man ja normalerweise im Winter sehr dick eingemummelt. Da geht zwangsläufig irgendwann die eigene Silhouette im ganzen Stoff unter. Statt dagegen anzukämpfen und sich zu ärgern, dass man wie ein Marshmallow aussieht, kann man es auch mit voller Absicht noch mehr auf die Spitze treiben: Go Big or Go Home!
Zieh den Oversized Look richtig durch. Zugegeben kann es schon sehr komisch aussehen, wenn man eine extrem fette Jacke mit einer riesigen Mütze und einem XXL-Schal trägt. Und wenn selbst die Schuhe aussehen, als würden sie eher in die Arktis gehören als in die Stadt, zieht man auf jeden Fall die Blicke aller Passanten auf sich. Aber so ist dir dann zumindest nicht nur warm, sondern du erzeugst einen Look, der mit einer klaren Absicht zusammengestellt wurde. Nämlich, die eigene Silhouette zu manipulieren und zu vergrößern. Und meiner Meinung nach ist das ein sehr cooles Fashion-Statement.

Tipp 6: Investiere in eine hochwertige Winterjacke
Eine gute Jacke ist aus dem Winter nicht wegzudenken. Sie ist das erste Kleidungsstück, das andere Menschen an dir bemerken, wenn du unterwegs ist und es ist die äußerste Schicht, die dich vor den Elementen schützt. Darum lohnt es sich, hier in ein Design zu investieren, das langlebig ist, zu deinem persönlichen Stil passt und dich bei Wind und Wetter wärmt.
Ich würde persönlich mag es am liebsten, eine Jacke zu tragen, die mindestens bis zum Po geht (beziehungsweise: je länger, desto besser). Deswegen bin ich im Winter ein großer Fan von Mänteln, die bis über das Knie reichen; Die Länge wirkt einerseits sehr elegant und gleichzeitig fühlt man sich, als hätte man eine warme Decke an.
Die meisten Winterjacken und -Mäntel bestehen aus Kunstfasern und sehen eher sportlich aus. Wer es schlichter und auch eleganter mag, sollte darum nach Designs Ausschau halten, die nicht die typische Steppjacken-Optik haben. Besonders schön wirken natürlich Wollmäntel! Diese halten warm, sind allerdings nicht unbedingt wasserfest. Es ist auch möglich, Modelle zu wählen, die ein gestepptes Innenfutter haben, aber dafür ein schlichtes Außenmaterial haben. Das ist eine super Mischung aus Wärme und Eleganz.
Tipp 7: Diese winterlichen Textilien halten warm
Was uns auch schon zur Wahl der passenden Materialien bringt. Baumwolle ist ausnahmsweise keine gute Wahl für deine Winter-Garderobe. Denn sie ist weder wind-noch wasserdicht und bleibt auch lange feucht – besonders bei nassem Wetter oder durchs Schwitzen kann das im Winter unangenehm werden. Aber wenn man verschiedene Stoffe clever übereinander lagert, gehen ein Baumwoll-Shirt oder eine Jeans schon klar (wenn man zum Beispiel im Lagenlook eine Strumpfhose oder Thermowäsche darunter kombiniert).
Kunstfasern können in einigen Anwendungsfällen durchaus sinnvoll sein. In deiner Jacke können sie zum Beispiel von Vorteil sein, weil sie wasserabweisend sind. Außerdem halten synthetische Fasern auch Wind häufig besser ab als natürliche Fasern. In Outdoor-Kleidern ist es also nicht zwingend notwendig, auf Kunststoffe zu verzichten (insbesondere dann nicht, wenn du einen sportlichen Look bevorzugst).
Aber warm halten können am besten immer noch Daunen, Seide und Wolle; diese Materialien sind effektiv und auch äußerst elegant. Auch gefilzte oder aufgeraute Materialien sind nicht zu unterschätzen, weil sie weniger luftdurchlässig sind und dadurch warmhalten, und sogar ein bisschen wasserabweisend durch diese Behandlung werden. Wie du deine Kleidung aus Wolle am besten pflegst, liest du übrigens hier.
Tipp 8: Die passenden Accessoires für den Winter
Was wäre ein guter Winterlook ohne Mütze, Schal und Handschuhe? In der Kategorie der Accessoires gibt es viele Möglichkeiten, mit denen du deinen Look individuell – und auch wärmer – gestalten kannst. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan von Stirnbändern und Ohrenschützern, weil diese Dinge meine Ohren warm halten, aber dafür die Haare frei lassen; das ist für meine empfindliche Kopfhaut einfach viel angenehmer. Wenn du hingegen jemand von der Kategorie “je eingemummelter, desto besser” bist, dann sind Mützen mit Ohrenklappen* oder auch Balaklavas etwas, das du dir anschauen solltest. Mit einem großen Schal und einer guten Wickeltechnik lässt sich aber auch prima eine Kapuze improvisieren.
Bei deinen Handschuhen gibt es ebenfalls spannende Variationen. Für elegantere Looks machen sich Lederhandschuhe sehr gut; diese gibt es auch verschiedenen Farben und sogar Längen! Auch bunt gestrickte Handschuhe, fingerlose Handschuhe oder sogar Fäustlinge geben dir verschiedene Möglichkeiten, ein Outfit wärmer und nach passend zu deinem Stil zu gestalten.

Tipp 9: Die richtigen Schuhe im Winter
Bei der Wahl der richtigen Schuhe gibt es einige Dinge zu beachten, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Style und Funktionalität zu finden. Wer viel draußen unterwegs ist, sollte auf eine dicke Sohle mit Profil achten – so hast du auch bei Glatteis genug Bodenhaftung und Abstand zum kalten Untergrund. Zudem sollten deine Winterschuhe weit genug sein, sodass du ohne Probleme ein doppeltes Paar Socken darin tragen kannst, ohne dass es eng wird. Außerdem kannst du dann auch bei Bedarf eine wärmende Einlegesohle* tragen.
Dass der Schuh wasserdicht sein sollte, ist vermutlich auch selbstverständlich. Mit der richtigen Pflege bleibt er auch lange wasserdicht, also nicht das Imprägnieren vergessen!
Wer selbst noch drinnen mit Schuhen friert, sollte sich Stiefeletten mit Futter zulegen. So bleiben die Füße immer mollig warm. Wenn du hingegen nicht so kälteempfindlich bist, kannst du auch mit einem eleganten Stiefel oder Chelsea Boots im Winter davon kommen.
Wer bereit ist, ein Opfer für seinen Style zu bringen – und wirklich niemals auch nur einen Fuß nach draußen setzt – kombiniert sogar Heels mit Strümpfen und traut sich damit, auch schickere Absatzschuhe im Winter auszuführen. Aber Achtung, das ist wirklich nur dann empfehlenswert, wenn du damit nicht draußen durch Schnee und Regen stiefelst!
Tipp 10: Bunte Farben auch im Winter tragen
Im Winter tragen die meisten Leute vor allem Schwarz und Grau. Dabei kann es nicht nur stimmungsaufhellend, sondern auch sehr schick sein, ein paar bunte Farben in den Winterlook zu mischen. Ein strahlend buntes Teil kann schon viel ausmachen, beispielsweise eine Mütze in Royalblau, oder ein quietschgrüner Schal. Übrigens kann man auch mit Nagellack, Make-Up, Socken und Strumpfhosen bunte Farben und auch Muster ins Outfit bringen!
Muster bringen generell Abwechslung in die sonst recht monotonen Outfits während der kalten Jahreszeit; Streifen oder Karos sind für die Saison besonders passend. Aber ich will niemanden davon abhalten, seine Blumenmuster auch im Winter auszuführen. Insgesamt kann ein bisschen Farbe wieder etwas mehr Spaß in die sonst so eintönige Wintergarderobe bringen und gibt dir außerdem die Möglichkeit, auch in dicken Schichten deinen persönlichen Stil zu zeigen. Finde hier mehr Tipps zum Kombinieren bunter Farben.
Alle Tipps aus diesem Beitrag findest du auch in diesem Video:
*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links.

Schreibe einen Kommentar