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Die kalte Jahreszeit ist offiziell gestartet! Damit Schuhe, Taschen und Jacken aus Leder gut durch den Herbst und Winter kommen, brauchen sie jetzt die richtige Pflege.

Der Einsatz von Leder in der Mode kann die Gemüter spalten, eines steht jedoch fest: Mit guter Pflege können Produkte aus Leder viele Jahre lang toll aussehen und dem Träger somit über lange Zeit hinweg Freude bereiten. Damit können Lederwaren häufig noch eine nachhaltige Alternative zu Schuhen oder Jacken aus Kunstleder sein.

Aber wie geht man am besten mit dem Naturmaterial um, damit es auch lange schön bleibt? Hier die wichtigsten Tipps als Vorbereitung auf die kalte und nasse Jahreszeit:

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1. Das Leder reinigen

Bevor du Wachs, Öl oder Imprägnierspray zum Einsatz bringst, sollte das Leder trocken und sauber sein. Es reicht, wenn du mit einem feuchten Tuch Verschmutzungen oder Krümel vom Stoff wischst. Bei einem Wildleder kannst du die Reinigung mit einer Bürste vornehmen; Dies solltest du bei Wildleder übrigens regelmäßig machen, um es sauber zu halten. Für Flecken kannst du auf mit speziellen Reinigungsmitteln und einer sauberen Zahnbürste, oder Leder-Radiergummi* lokal die Stelle bearbeiten. Falls das Leder dafür angefeuchtet wurde, lässt du es vor dem nächsten Schritt trocknen.

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2. Leder-Pflege auftragen

Nach der Reinigung kannst du die geeignete Pflege für dein Leder auftragen. Bei glattem Leder kannst du verschiedene Produkte nutzen; Schuhwachs macht das Leder resistenter gegen Wasser, Schuhcremes können die verloren gegangene Farbintensität wiederherstellen. Man kann sogar Öle, Balsame oder Lotionen nutzen; Was nach Gesichtspflege klingt, dient alles zum Schutz vor Schmutz und Wasser bei Leder.

Trage die Pflege zunächst großzügig auf dem Leder auf und verteile sie überall. Lass das Produkt einige Minuten einziehen. Schnapp dir dann ein sauberes, weiches Tuch und fange an, die Pflege in das Leder einzuarbeiten. Benutze das Tuch, um das Leder damit richtig zu polieren. Deine Schuhe, Jacke oder Tasche werden nach dieser Abreibung wie neu aussehen und sind damit für die kalte Saison gewappnet! Als zusätzlichen Step kannst du nun noch eine Imprägnierung vornehmen.

3. Leder imprägnieren

Rauhes Leder wie Wild- oder Nubukleder solltest du nicht mit einem Wachs oder einer Creme behandeln, da diese Sorten die Pflege sofort aufnehmen – du hast keine Chance, das Produkt zu verteilen und Flecken entstehen.

Hier bietet sich die Anwendung von Imprägnierspray an. Dieses macht Schuhe, Taschen und Textilien widerstandsfähig gegen Wasser und wirkt schmutzabweisend: Regen und Nässe können von außen nicht eindringen, aber das Leder bleibt dennoch atmungsaktiv. Außerdem ist Imprägnierspray eine klasse Lösung für Kleidung und Accessoires aus Leder, da du so ganz bequem alle Ritzen und Kurven des Materials mit dem Sprühnebel erwischst. Ich benutze dafür gerne das IMPRÄGNOL Imprägnierspray von Heitmann*, da es zu 100% frei von PFC ist – ein Stoff, die von der Natur nicht abgebaut werden kann und leider häufig in Imprägniersprays vorkommt.

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Am besten nimmst du die Imprägnierung draußen oder in einem sehr gut durchlüfteten Raum vor. Aus einer Entfernung von bis zu 30 Zentimetern sprühst du das Mittel gleichmäßig auf das Leder. Bei Kleidung ist es hilfreich, diese auf einem Kleiderbügel hängend einzusprühen. Lass die Imprägnierung am besten über Nacht in das Leder einziehen. Danach sind deine Lederstücke fit für die kalte Jahreszeit!

Tipp: Ob Glatt oder Rau: Lederschuhe sollte man regelmäßig imprägnieren. Lackleder und Kunstleder hingegen solltest du mit Imprägnierspray nicht behandeln! Hier könnten sich durch die Imprägnierung die auf den Schuh aufgebrachten Lack- und Farbschichten lösen.

Leder richtig lagern

Neben der richtigen Pflege ist auch die Aufbewahrung von Lederwaren ein ausschlaggebender Faktor für deren Langlebigkeit. Hier einige schnelle Tipps, die du bei deinen Lederteilen beachten solltest:

  • Nicht in der Sonne stehen lassen: Die UV-Strahlung kann das Leder ausbleichen. Bewahre Lederjacken, -Taschen und -Schuhe also am besten in einem verschlossenen Schrank auf
  • Im Staubbeutel sind insbesondere Schuhe und Taschen ebenfalls vor Licht geschützt, aber auch vor Staub und anderem Schmutz.
  • Feuchtes Leder nicht auf der Heizung trocknen: Dies gilt besonders für nasse Schuhe oder auch Handschuhe, die vom Winterspaziergang kommen! Die Heizung kann das Leder spröde machen. Lass deine Lederprodukte so schonend wie möglich von allein trocknen.
  • Regelmäßige Leder-Pflege nicht vergessen: Wenn Wasser nicht mehr vom Leder abperlt, wird es Zeit für eine neue Imprägnierung. Ich behandle vor allem meine Schuhe mindestens 1 Mal im Jahr, damit sie lange schön bleiben.

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