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Geld sparen bei Kleidung: Mach mehr aus deinen Klamotten!

Die Inflationsrate ist so hoch wie schon lange nicht mehr. Darum heißt es für viele von uns gerade: Sparen, sparen, sparen – und das auch bei unserer Kleidung! Wie du jetzt stilvoll und sparsam deine Garderobe gestalten kannst, verrate ich dir im heutigen Beitrag.

Ich habe euch auf Instagram gefragt: Was sind eure besten Spar-Tipps in Bezug auf Klamotten? Es sind einige gute Ratschläge zusammengekommen, vielen Dank für euren Input! Die besten Tipps zum Geld sparen aus der Community, sowie auch meine eigenen Vorschläge, habe ich für euch unter diesen 6 R’s zusammengefasst: Reduce (Reduzieren), Reclaim (Second Hand kaufen), Rewear (Dinge immer wieder tragen), Repair (Reparieren), Recycle und Resell (Wiederverkaufen).

Geld sparen: Klamotten für kleines Geld genießen mit den 6 R’s

1. Reduce: Konsum reduzieren

Wir Deutschen kaufen pro Jahr im Durchschnitt 60 neue Kleidungsstücke. Gemessen an der Menge Kleidung, die wir bereits besitzen (im Durchschnitt sind das bei den Meisten 50-100 Teile) ist das ganz schön viel. Und das, obwohl der Kleiderschrank randvoll ist; denn sicher besitzt jeder von uns Klamotten, die wir so gut wie nie tragen. Wir kaufen also insgesamt sowieso zu viel Kleidung, die wir nicht brauchen und das meist auch einfach nur aus einer Laune heraus. Wenn das Geld mal knapp ist, dann lass das Shoppen einfach mal sein. Du wirst ein paar Wochen ohne neue Kleidung schon überleben!

Falls du es ohne einfach nicht aushalten kannst, und du wirklich gerade neue Kleidung brauchst, helfen dir diese Spar-Tipps weiter:

  • Kaufe hochwertige Kleidung oder Accessoires, von denen du dir sicher bist, dass du sie viele Jahre tragen wirst. Lass dir Zeit bei der Suche; So stellst du sicher, dass du das Teil nicht so schnell wieder ausmusterst.
  • Kaufe azyklisch, also Winterkleidung nach dem Winter und Sommerkleidung nach der Sommersaison. Hier sind die Kollektionen meist im Sale und dadurch günstiger zu haben.
  • Lease Mode, statt sie zu kaufen. Das bietet sich insbesondere für spezielle Anlässe gut an.
  • Veranstalte mit Freunden und Freundinnen eine Kleidertauschparty, um frischen Wind in deine Garderobe und die deiner Freundesgruppe zu bringen.
  • Oder folge einfach dem nächsten Tipp:

2. Reclaim: Kaufe Kleidung Second Hand

Second Hand Kleidung ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch viel günstiger als Mode-Neuware. In meinem Beitrag Second Hand Mode kaufen: Tipps für deine Vintage-Shoppingtour habe ich für dich einige Tricks zusammengetragen, mit denen du im Second Hand Laden die Kleidung findest, die dir wirklich gefällt. Sicher ist es eine Herausforderung, das Passende für sich in solchen Läden zu finden. Aber es kann auch viele schöne Überraschungen geben und es macht wirklich Spaß, nach coolen Vintage-Schätzen zu suchen! Online kann man übrigens inzwischen auch sehr schnell fündig werden, zum Beispiel bei:

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3. Rewear: Trage, was du schon besitzt

Wie bei Reduce bereits beschrieben, besitzen wir meistens mehr Kleidung, als wir wirklich tragen. Du kannst diese „Schrank-Leichen“ wieder beleben, indem du einfach mal deine eigene Garderobe shoppst! Am meisten macht das Spaß, wenn man sich selbst herausfordert und verschiedene „Challenges“ erfüllt, zum Beispiel:

  • Kombiniere ein Outfit ohne Jeans
  • Versuche einen Look ohne Schwarz zusammenzustellen
  • Kreiere einen komplett monochromen Look
  • Style ein 70er Jahre Outfit
  • Wie würdest du ein Sommerkleidungsstück im Winter kombinieren?

Das sind nur ein paar Ideen, um deine eigene Kreativität ein bisschen anzukurbeln. Denn genau darum geht’s bei diesem Spartipp: Wenn man weiß, wie man die eigenen Kleidungsstücke kreativ einsetzt, sieht man keine Notwendigkeit, shoppen zu gehen und kann dadurch eine Menge Geld sparen!

4. Repair: Repariere kaputte Kleidung

Keiner trägt gerne kaputte Kleidungsstücke. Häufig sind es aber nur Kleinigkeiten wie ein abgerissener Knopf, oder ein offener Rocksaum, die uns davon abhalten, eine Klamotte zu tragen. Unsere Generation hat die Kunst der Handarbeit irgendwie vergessen – Zeit, diesen Skill wieder zu erlernen! Denn wenn du in der Lage bist, kleinere Reparaturen an deiner Kleidung selber vorzunehmen, sparst du nicht nur viel Geld (da du keine neuen Teile als Ersatz kaufen musst), sondern verlängerst außerdem den Lebenszyklus deiner Kleidung. Und das ist ziemlich nachhaltig. Mit einer guten Textilpflege sorgst du außerdem dafür, dass deine Kleidungsstücke generell länger halten und nicht so schnell kaputt gehen.

Eine Umfrage hat außerdem ergeben, dass 36% der befragten Personen noch nie Schuhe zum Schuster gebracht haben, um sie reparieren zu lassen. Dabei ist auch das eine nachhaltige – und relativ günstige – Alternative zum Neukauf von Schuhen. Wenn deine Sohlen also so langsam einen Abgang machen, dann bringe deine Schuhe einfach mal zum Schuster deines Vertrauens. Dein Geldbeutel wird es dir danken.

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5. Recycle: Aus alt mach neu!

Manchmal ist es nicht mehr möglich, ein Kleidungsstück zu reparieren. Aber selbst dann lässt sich mit etwas Kreativität immer noch etwas Neues daraus zaubern: Recycling ist das Stichwort! Manchmal sind schon minimale Änderungen ausreichend, um aus einer kaputten Klamotte etwas Tragbares zu machen. So können aus kaputten Hosen einfach Shorts werden, und ein ausgewaschenes T-Shirt kann durch’s Färben wieder wie neu aussehen. Wer des Nähens mächtig ist, hat sogar noch viele weitere Optionen, aus kaputter Kleidung etwas völlig Neues – zum Beispiel Taschen oder Accessoires – zu machen.

Weitere Ideen gefällig? Hier habe ich 10 Upcycling-Ideen für deine Kleidung zusammengestellt!

6. Resell: Verkaufe deine nicht gebrauchte Kleidung

Du kannst nicht nur mit deiner Kleidung Geld sparen, sondern sogar dein Budget etwas aufstocken, indem du nicht getragene Kleidung einfach verkaufst. Wenn deine Kleidungsstücke noch gut erhalten sind und dir entweder nicht mehr passen oder einfach nicht mehr deinem Style entsprechen, freut sich sicher jemand anders darüber. Auf den Plattformen, die ich unter Reclaim aufgezählt habe, kannst du deine Klamotten und Accessoires online verkaufen. Damit kannst du nicht nur ein bisschen Geld dazu verdienen, indem du deine eigene Garderobe ausmistest, sondern kannst dir auch sicher sein, dass deine Kleidung weiterhin von jemandem getragen wird und nicht einfach im Müll landet – feels good, man!

Falls du noch Tipps suchst, wie man online Kleidung verkaufen kann, dann klicke doch einfach mal hier!

Fazit: Guter Stil hat nichts mit Geld zu tun

Falls es dir gerade (genauso wie mir) echt auf die Nerven geht, dass alles einfach immer teurer wird, dann sag dir einfach eins: Ob du gut angezogen bist hat wenig damit zu tun, wieviel Geld dir für deine Kleidung zur Verfügung steht. Nicht umsonst heißt der Spruch: „Guten Stil kann man nicht kaufen“, denn er ist wahr! Denn wer kreativ und stilsicher mit der eigenen Garderobe umgeht, kann auch bei kleinem Budget gut gekleidet sein.

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Kennst du noch weitere Geld-Spartipps, die du mit mir teilen möchtest? Dann schreibe sie sehr gerne in die Kommentare!


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